Zunächst einmal stellt Ihr vielleicht die wichtigste Frage:
„Würdet Ihr noch einmal mit Richter-Haus bauen?“
Die Antwort dazu ist recht einfach: „Auf jeden Fall!„
Daraufhin folgt dann vielleicht die zweite Frage:
„War denn alles total super und lief reibungslos?“
…und auch darauf wäre die Antwort recht einfach:
„Natürlich nicht, aber unser Haus steht einzugsbereit mit ein paar wenigen Restleistungen zur vereinbarten Zeit am geplanten Ort….“ 🙂
Man kann auch nicht erwarten, dass alles reibungslos läuft. Dazu ist ein Hausbau auch viel zu komplex, mit hunderten von Abhängigkeiten die zu koordinieren sind. Unsere Erfahrungen sind aber insgesamt gesehen sehr positiv. Die Geschäftsführerin Frau Mohneke-Richter kümmert sich mit viel „Herzblut“ um Ihre Kunden.
Richter-Haus hat hervorragende Firmen am Start. Natürlich gab es bei der Hausübergabe aber auch noch eine Liste mit offenen Aktivitäten, die abzuarbeiten waren. Besonders positiv hervorheben möchten wir an dieser Stelle den Vertrieb, die Architektin, die Rohbau-Firma, die Dachdecker und Zimmerer, den Trockenbauer, die Elektriker, den Heizungsinstallateur, den Parkettverleger, den Tischler (Fenster, Türen, Treppe), den Fliesenleger, den Maler, die Putzfirma (innen und außen), den Garten- und Landschaftsbauer (haben wir selbst beauftragt) und natürlich die Geschäftsführung von Richter-Haus selbst. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Nicht so gut gefallen haben uns die Estrichverleger – da waren schon so einige Estrichreste an den Fenstern und Türen, das hätte sicherlich vermieden werden können. Man darf aber auch nicht vergessen, dass das auch eine ziemlich „grobe“ Arbeit ist und dass die Zeit oft ein negativer Faktor ist – alles war stramm getaktet und unser Bau war ja nicht der einzige zu der Zeit und zudem auch recht weit entfernt von den Firmensitzen – da passieren schon mal Fehler. Das ist auch kein Problem, wenn sie denn behoben werden.
Dennoch ist bei einem Hausbau die direkte Hilfe der Bauherren wichtig. Nicht alles was auf der Baustelle passiert ist immer und sofort für die Geschäftsleitung sichtbar. So spielen die Bauherren also auch eine sehr wichtige Rolle in so einem Projekt.
Beispielsweise findet die Elektroinstallation nach Plänen statt, die der/die Bauherr/in beauftragt hat. Am Ende wissen die Elektriker aber nicht genau, wo der Esszimmertisch steht und wie hoch die Treppenleuchten über der Treppe sein sollen. Und wenn die Bauherren da nicht helfen, wandert der Deckenauslass 40cm zuweit nach rechts und hinterher ist die Reklamation da und es muss unnötig neu geschlitzt werden.
Deshalb ist es unbedingt empfehlenswert, dass die Bauherren regelmäßig und in kurzen Abständen die Baustelle besuchen, um eben helfen zu können – nicht nur um zu reklamieren. Ihr müsst die Positionen der Lampen anzeichnen, müsst schon sagen, wo der Waschtisch genau stehen soll und wo die Erdkabel aus dem Boden kommen sollen etc. Man kann einen Bau nicht aus der Ferne begleiten. Das ist unmöglich – es sei denn, Ihr nehmt was denn dann da so nach den Plänen kommt – das wird aber sicherlich nicht gut funktionieren.
So haben wir für die Hausübergabe noch kurz vorher eine Mängel- und „noch offene Arbeiten“ Liste erstellt und diese an Richter-Haus und den Bauleiter übergeben. Wir sind die Liste dann zusammen mit dem BSB-Berater am Übergabetermin durchgegangen und haben sie abschließend zu Protokoll genommen. Kein einziger Punkt wurde gegenargumentiert, im Gegenteil, Richter-Haus bedankte sich für die Vorarbeit. Nun ist die Liste schon zu ca. 80% abgearbeitet und wir sind sehr zufrieden damit, wie Richter-Haus uns hier betreut. Zugegeben, einiges könnte etwas schneller gehen, aber nicht alles ist in der Hand von Richter-Haus: ein Waschtisch wurde z. B. beim Hersteller reklamiert, darauf müssen wir nun warten.
Wie auch immer, wir würden jedenfalls noch einmal mit Richter-Haus bauen, wissen nun wie der Hase läuft und wo wir noch etwas mehr aufpassen müssten und hoffen nun, dass dieses neue Gefühl des Wohnens wie in einem edlen Hotel noch möglichst lange andauert! 🙂

